Amt Schradenland

Erreicht man den Schraden aus östlicher Richtung über die Landesstraße aus Ortrand kommend, blickt man in das Breslau-Magdeburger Urstromtal. Dieses markante Bild kennzeichnet das etwa 15.000 ha große Gebiet, welches im Westen durch das Naturschutzgebiet    „Untere Pulsnitzniederung", im Süden durch das Landschaftsschutzgebiet „Merzdorf-Hirschfelder Höhenrücken" und im Osten durch das Naturschutzgebiet „Lauschika" begrenzt wird. Allein die Hälfte dieser Fläche gehört zum Amtsgebiet des Schradenlandes.

Die Bezeichnung „Schraden" geht wohl auf frühere Zeiten zurück, als dieses Gebiet noch dicht bewaldet war. Persönlichkeiten, wie z.B. Prof. Dr. Hans Nadler, der Nestor der sächsischen Denkmalpflege haben hier lange Zeit gewohnt. Wer mit den Menschen hier ins Gespräch kommt, wird leicht feststellen, dass eine eindeutige landsmannschaftliche Zuordnung nicht einfach zu treffen ist. Stammen die Wurzeln der Menschen hier oft aus Thüringen, Sachsen, Anhalt, Franken und auch aus dem Sudetengebiet, Schlesien, Pommern oder Ostpreußen.

Sprachlich dem sächsischen zugewandt, aber auch mit Einschlägen der Nieder- und Oberlausitz ist dieses Gebiet von jeher „Grenzgebiet" gewesen. Beim Entdecken und Erleben des Schradens wünschen wir einen angenehmen Aufenthalt am höchsten Punkt des Landes Brandenburg.


 

Adresse

Amt Schradenland
Großenhainer Straße 25
04932 Gröden
Ansprechpartner: Thilo Richter
E-Mailamtschradenland@t-online.de
Telefon: 035343/762-0
Fax: 035343/512

Öffnungszeiten

Di  9 -12 Uhr, 13-18 Uhr
Do 9 - 12 Uhr, 13-15.30 Uhr
Fr  9 - 12 Uhr
 

 

 

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